TV Kredenbach-Lohe 1887 e.V.

3. Spieltag

19.11.2011 in Feudingen

TV Kredenbach-Lohe gegen TV Feudingen

Endergebnis: 0:3

 

Am 19.11 machten sich die Kredenbacher Damen voller Hoffnungen auf den Weg ins Wittgensteiner, schließlich wollte man gegen die Mannschaft aus Feudingen, die sich in den vergangenen Saisons als etwa gleichstarker Gegner erwiesen hatte, einen Sieg holen.

Dass man es diese Saison jedoch mit einer veränderten Mannschaft zu tun hatte, fiel bereits beim Aufwärmen auf, als man sich der „schwarzen Armada“ aus insgesamt 16 Spielerinnen gegenüber sah. Es stellte sich schnell heraus, dass sich die Damenmannschaft des VFL Bad Berleburg aufgelöst hatte und nun ein Großteil der ehemaligen Mitglieder zu den Nachbarn aus Feudingen gewechselt hatte. Insbesondere die Spielerin mit der Nummer 9, welche den Kredenbacherinnen noch einige Probleme bereiten sollte, beeindruckte beim Einschlagen mit äußerst schnellen und dynamischen Schmetterbällen.

Vor Beginn des Spiels appellierte Trainerin Marianne Nüs noch einmal an ihre Mannschaft, bevor schließlich in den ersten Satz gestartet wurde. Die Kredenbacher Damen konnten jedoch zunächst nur schwer ins Spiel finden, weshalb man lange Zeit äußerst deutlich zurücklag. Im Laufe des Satzes wurde die Leistung dann aber ansehnlicher und die Kredenbacherinnen konnten sich weiter an die Damen aus Feudingen herankämpfen, es reichte am Ende jedoch nur zu einem 20:25.

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Der zweite Satz verlief dann ähnlich wie der erste: zunächst legte Feudingen mit vielen Punkten vor, dann klappte das Zusammenspiel der Damen aus Kredenbach besser, weshalb sie sich auch in diesem Satz wieder weit nach vorne kämpfen konnten. Leider reichte es jedoch auch hier wieder nur zum ärgerlichen 20:25.

Der dritte Satz sollte nun aber anders ablaufen. Zunächst präsentierte sich die Mannschaft um Trainerin Marianne Nüs wie ausgewechselt. Die Kredenbacherinnen lagen teilweise mit vier bis fünf Punkten vorne, die Damen aus Feudingen wollten sich aber nicht die „Butter vom Brot“ holen lassen und zogen das Niveau noch einmal kräftig an, weshalb auch der letzte Satz mit 21:25 an die Wittgensteiner ging.

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Bleibt die Frage: Woran hat es gelegen? Ärgerliche Eigenfehler und eine verbesserungswürdige Annahme waren wohl die Hauptprobleme. Zudem kamen die Damen aus Kredenbach mit der überaus starken Leistung der gegnerischen Nummer 9 nur schwer zurecht, was dazu führte, dass jede Menge Punkte abgegeben werden mussten.

Trainerin Marianne Nüs war mit der erbrachten Leistung ihrer Mannschaft dennoch im Großen und Ganzen zufrieden. Ziel für die nächsten Spiele ist ein dynamischeres Spiel, eine verbesserte Annahme, sowie ein stärkerer Angriff. Und natürlich erhofft man sich gegen die noch kommenden (vermeintlich schwächeren) Gegner nur noch eins: Siege, Siege, Siege!